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Duales Studium bei Koehler

Bei Koehler ist Papiertechnik durchaus auch Frauensache

17.02.2021

Lena Spinner ist eine der Besten des Studiengangs Bachelor of Engineering, Schwerpunkt Papiertechnik. Im Interview erzählt sie warum sie sich für das Duale Studium bei Koehler entschieden hat und was sie an Papier fasziniert.

Bei Koehler ist Papiertechnik durchaus auch Frauensache

Lena Spinner ist 22 Jahre alt und spezialisiert auf das „Troubleshooting“. Das bedeutet so viel wie: Das Problem hinter dem Problem lösen. Die frischgebackene Ingenieurin mit Schwerpunkt Papiertechnik hat gerade ihr duales Studium an der DHBW Karlsruhe mit der Koehler Paper Group als Ausbildungsbetrieb abgeschlossen. Seit 1. Oktober ist sie bei Koehler zuständig für die Prozesstechnologie an den drei Papiermaschinen am Standort Oberkirch.

Ein Bachelorstudiengang mit Schwerpunkt Papiertechnik ist nicht gerade ein typischer Frauen-Beruf. Was hat Sie zu Ihrer Studienwahl bewogen?

Ich stamme aus Oberkirch und kenne Koehler seit ich denken kann. Das Unternehmen hat einen sehr guten Ruf als Arbeitgeber, ist ausgezeichnet als „BEST PLACE TO LEARN“ und auf der ganzen Welt erfolgreich – ich wollte unbedingt da hin. Mein Abitur habe ich an der Heimschule Lender in Sasbach absolviert. Ich war am sozialwissenschaftlichen Zug und dabei kamen die Naturwissenschaften für meinen Geschmack zu kurz. Das duale Studium der Papiertechnik an der dualen Hochschule gefiel mir besser mit seinen naturwissenschaftlichen Schwerpunkten. Vor Physik, Chemie oder Maschinenbau darf einem in diesem Studium nicht bange sein. Und natürlich ist Papier ein absolut faszinierender Stoff!

Ist Papier im Zeitalter der Digitalisierung nicht von gestern?

Das Denken viele meiner Altersgenossen, bis ich dann aufzähle, wo uns das Papier im Alltag überall begegnet – nämlich von der Kinokarte bis zum Dekor auf unseren Möbeln. Besonders stolz bin ich aber auf unsere Spezialpapiere wie das für Kassenbons oder unsere flexiblen Verpackungspapiere. Mit diesen lassen sich Lebensmittel verpacken und gleichzeitig Plastik einsparen, wo sinnvoll und möglich.

Was war reizvoll am Studium und was gefällt Ihnen jetzt als „Young Professional“ am besten?

Ich durfte in der Praxisphase des Studiums schon früh eigene Projekte begleiten, was mit viel Selbstständigkeit verbunden ist und mir Selbstvertrauen gegeben hat – die beste Vorbereitung auf das Dasein als Ingenieurin. Heute liegen das Troubleshooting und die Prozessoptimierung bei mir. So verläuft auch kein Tag wie der andere: Mal bin ich am Schreibtisch, plane und organisiere Testläufe und habe viel Kontakt mit den Lieferanten. Dann bin ich wieder an der Papiermaschine. Die wird allerdings von mehreren Papiertechnologen geführt. Wir arbeiten im Team daran, die Theorie in die Praxis zu transferieren und mir gefällt, mit vielen Kollegen zusammenzuarbeiten.

Nachhaltigkeit ist für viele junge Menschen eines der wichtigsten Themen. Wie nachhaltig ist Koehler?

Bei Koehler hat Nachhaltigkeit einen unglaublich hohen Stellenwert – und das ist gut so. Bei der Prozessoptimierung achten wir darauf, dass nachhaltige Rohstoffe eingesetzt werden und dass wir insgesamt nachhaltig handeln. Somit sind wir auch mit verantwortlich dafür, dass unser Unternehmen nachhaltig produziert. Wir gelten in vielen Bereichen als Benchmark der Branche, wenn es um den vernünftigen Einsatz von Ressourcen geht. Darüber hinaus leistet Koehler vieles für die Natur vor der eigenen Haustüre: Auszubildende pflegen Streuobstwiesen und pressen Apfelsaft von den Früchten. Wir waren mit dabei, als Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der neuen Produktionslinie in Kehl geschaffen wurden, und vieles mehr. Und dank dem Tochterunternehmen Koehler Renewable Energy soll bald mehr Energie aus regenerativen Ressourcen geschaffen werden als wir für die Papierproduktion verbrauchen. 

Würden Sie wieder ein duales Studium als Ausbildung wählen?

Auf jeden Fall – aber nur, wenn es so läuft wie bei Koehler. Hier habe ich nicht nur eine Ausbildung erhalten, sondern man ermöglicht mir auch meine ersten Schritte in meine berufliche Zukunft, weil ich eine einjährige Übernahmegarantie nach Studienende hatte. Außerdem wird man hier individuell gefördert und ich hatte regelmäßige Feedbackgespräche und Unterstützung vor den Prüfungen.

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