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85 Jahre Spielkartenkarton von Koehler

Faszination Sammelkarten-Spiele

25.09.2019

Das Jahr 2019 steht bei Koehler ganz im Zeichen des Spielkartenkartons. Seit 85 Jahren produzieren wir ihn in Oberkirch. Aber nicht nur wir sind von unserem Spielkartenkarton begeistert, mehr als die Hälfte der Casinos in Amerika verwenden Karten aus unserem Papier. Auch im Bereich der Sammelkarten erfreut sich der Karton großer Beliebtheit. Doch was fasziniert und begeistert Menschen jeden Alters an ihnen?

Faszination Sammelkarten-Spiele

Auch wenn wir selbst heute nicht mehr aus Überlebensgründen auf die Jagd gehen und Nahrung sammeln, wie es unsere Vorfahren getan haben, ist das Sammeln und Jagen dennoch als Urinstinkt tief in unseren Genen verankert. So sammelt wohl auch heute noch jeder Mensch irgendetwas, auch wenn er sich dessen häufig nicht bewusst ist. Die Sammelleidenschaft kennt keine Altersgrenze. So gehören Briefmarken, Aufkleber, Kronkorken, Bierdeckel, Münzen oder eben Sammelkarten zu beliebten Sammelgegenständen. Sie glauben immer noch nicht, dass Sie zu den Sammlern gehören? Denken Sie an Ihren letzten Strandurlaub zurück, sicher sollen seither Sand, Muscheln oder auch Steine in den heimischen vier Wänden an den Urlaub erinnern. Doch warum sammeln wir?

Für das Sammeln gibt es verschiedenste Beweggründe. Man kann beispielsweise unter folgenden Sammler-Typen unterscheiden: Der idealistische Sammler sammelt Gegenstände, um diese vor dem Wegschmeißen zu bewahren, der sentimentale Sammler hingegen erinnert sich anhand seiner Sammelobjekte gerne an bestimmte Zeiten und Momente zurück. Sammler von Sammelkarten gehören in die Kategorie der systematischen Sammler, da sie systematisch bestimmte Karten sammeln. Doch was sind Sammelkarten und welches Prinzip steckt hinter Sammelkartenspielen?

Spielkarten vs. Sammelkarten

Im Vergleich zu bekannten Kartenspielen, wie beispielsweise Skat oder Rommé, setzen sich Sammelkartenspiele aus mehreren hundert verschiedenen Karten zusammen. Verkauft werden diese als vorgefertigte Spieleinheiten (Starter) und in Sets, die aus mehr oder weniger zufällig zusammengestellten Einzelkarten bestehen (Booster).

Einige Karten haben einen höheren, andere einen geringeren Seltenheitswert. Dies ist auch der Trigger, der zum Prinzip des Sammelkartenspiels führt: Das Sammeln. Um Karten zu bekommen, die gewünscht oder benötigt werden, muss gehandelt und getauscht werden. Aber natürlich lässt es sich mit Sammelkarten auch hervorragend spielen. Dazu treffen die Spieler eine Auswahl an Karten, die sie mit ins Spiel nehmen. Diese Auswahl unterliegt spielanhängigen Regeln, wird dann jedoch, wie bei herkömmlichen Spielkarten, als Kartendeck bezeichnet.

Womit alles begann

Das erste und auch eines der erfolgreichsten Sammelkartenspiele ist „Magic: The Gathering“. Das Spiel erschien 1993 im US-amerikanischen Verlag Wizards of the Coast und beinhaltet zum heutigen Zeitpunkt über 20.000 verschiedene Karten. Fun Fact: Damit auch heute alle existierenden Karten dasselbe Erscheinungsbild besitzen und fair bespielt werden können, ist auf der Rückseite jeder einzelnen Karte ein Kugelschreiber-Strich aufgedruckt. Dieser wurde bei der ersten Auflage der Karten versehentlich auf der Druckvorlage hinterlassen.

Im Jahr 1996 wurde in Japan ein weiteres, bis heute sehr erfolgreiches Sammelkartenspiel veröffentlicht: „Pokémon“. Damals folgte ein Hype, der auch bei Koehler für ein Absatz- und Umsatz-Hoch sorgte. Hartmut Felsch, Werkleiter bei Koehler in Oberkirch, erinnert sich noch genau: „Wir bekamen aus den USA eine Bestellung über 40 Tonnen Spielkartenkarton, und kurze Zeit später über 300 Tonnen“, sagt er. „Danach wurden monatlich 1.000 Tonnen bestellt.“ Pokémon-Sammelkarten wurden also mit Spielkartenkarton von Koehler gefertigt.

Weltweite Bekanntheit erlangen einerseits Sammelkarten-Spiele, die auf japanischen Comics (Mangas) oder japanischen Animationsfilmen (Animes) basieren. In den USA entstehen andererseits auch Sammelkarten-Spiele auf Basis von Kinofilmen, Serien, Sportthemen oder Romanen. Auch in Deutschland sammelt man zu WM- oder EM-Zeiten gerne die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Sammelkarten können wahre Schätze sein

Für diejenigen, die selbst fleißige Kartensammler sind, lohnt sich das Weiterlesen, denn es könnte sein, dass man unwissentlich im Besitz einer sehr seltenen und dadurch sehr wertvollen Karte ist. So ist die Karte „Time Walk“, eine Karte aus der ersten Veröffentlichung von „Magic: The Gathering“ rund 4.000 Euro wert. Auch Pokémon Sammelkarten stehen bei Sammlern hoch im Kurs. So wurde die Karte „Pikachu Illustrator“ bereits für mehr als 46.000 Euro verkauft. Als wären das nicht schon hohe Verkaufspreise toppt die Karte „Honus Wagner“ alles. Die seit langem berühmteste existierende Baseballkarte brach mit einem Verkaufspreis von 3,2 Millionen Euro alle Sammelkartenrekorde. Sammelkarten können also eine gute Investition sein.

So gibt es also nicht nur die klassischen Kartenspiele, bei denen unser hochwertiger Spielkartenkarton in Szene gesetzt wird. Er durchläuft auch als Sammelkarte unzählige Hände. Egal ob als Spiel- oder Sammelkarte, die Basis bildet der Spielkartenkarton von Koehler.

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