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Interview mit Ronja Felsch, Werkstudentin bei Koehler

Berufserfahrung sammeln. Neben dem Studium.

13.03.2019

Ronja Felsch, Studentin Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Offenburg, über ihre Werkstudententätigkeit und Thesis bei der Koehler Paper Group in Oberkirch.

Berufserfahrung sammeln. Neben dem Studium.

Redaktion: Frau Felsch, Sie studieren Wirtschaftsingenieurwesen in Offenburg. Wie kam es dazu?

Ronja Felsch: Aufmerksam auf den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurde ich im Internet. Vergewissert habe ich mich im Anschluss daran noch auf Berufsinformationsmessen und Studieninformationsveranstaltungen, ob der Studiengang wirklich zu mir passt. Im Gespräch mit den Studenten wurden mir meine Fragen beantwortet und ich fühlte mich sicher, den für mich richtigen Studiengang gewählt zu haben.

Warum haben Sie sich nach der Schule überhaupt direkt für ein Studium entschieden?

Wirtschaftliche und technische Zusammenhänge interessieren mich schon immer. Daher habe ich nach der Realschule im ersten Schritt ein Wirtschaftsgymnasium besucht. Der Studiengang im Anschluss verbindet nun die beiden Interessen miteinander. Der Clou hierbei ist: Nach dem Studiengang kann ich theoretisch in den unterschiedlichen Branchen aus Industrie oder Handel in den meisten Bereichen eines Unternehmens einsteigen. Das erleichtert den Berufseinstieg direkt nach dem Studium für mich.

Was gefällt Ihnen am Studium besonders? Gibt es Schwerpunkte, die Sie mehr interessieren als andere?

Besonders gut an meinem Studiengang gefällt mir die Integration zwischen wirtschaftlichen und technischen Themen. Somit lernt man beide Seiten zu verstehen und kann als „Übermittler“ dienen. In meinem Studium hat mir das Fach „Digitale Fabrikplanung“ am besten gefallen. Hier war es Aufgabe, mit Hilfe einer Software eine Fabrik zu planen, die City Roller herstellt. Realitätsgetreu wurden hier Angebote eingeholt und der Aufbau der Hallen geplant. In dem Fach „Digitale Fabrikplanung“ konnten wir einen Großteil der im Studium erlernten Themen anwenden.

Wie sind Sie auf Koehler gekommen?

Für Schüler und Hochschulabsolventen bietet Koehler attraktive Praktika in allen Bereichen an, um das Unternehmen und die unterschiedlichen Arbeitsfelder näher kennenzulernen. Bereits durch zahlreiche Ferienjobs in den Semesterferien konnte ich mich von dem guten Arbeitsklima bei Koehler überzeugen, was für mich persönlich sehr wichtig ist.
Mit Hilfe einer Werkstudententätigkeit und anschließender Bachelorthesis wollte ich nun das Unternehmen besser kennenlernen.

Wie ist Ihr erster Eindruck von Koehler?

Koehler ist für mich wirklich ein „BEST PLACE TO LEARN“. Ich hatte bereits die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Arbeitsfelder näher kennenzulernen. In der Organisationsabteilung durfte ich zu Beginn aushelfen, seit kurzem bin ich im Controlling von Koehler tätig.

Hat Ihnen die Werkstudententätigkeit im Studium und bei der Thesis weitergeholfen?

Auf jeden Fall. Bei einigen Theoriethemen war mir schneller klar, um was es sich handelt, da ich dies bereits aus der Praxis kannte. Die Theorie an der Uni und die Praxis im Unternehmen sind trotzdem bis heute noch weit auseinander.

Was genau sind Ihre Aufgaben im Controlling?

Derzeit schreibe ich meine Bachelorthesis zum Thema Digitalisierung im Controlling. Gleichzeitig unterstütze ich die Abteilung unter anderem bei der Erstellung der Monatsergebnisse.
Nach dem Studium werde ich für das Projektcontrolling für die Dollbergen Bioenergie zuständig sein. Zu meinen Aufgaben zählen unter anderem Investitionsrechnungen, Kalkulationen und die Mithilfe bei Hochrechnungen.
An der täglichen Arbeit im Controlling gefällt mir besonders, dass ich durch meine Aufgaben mit unterschiedlichen Leuten zu tun habe und hierdurch schnell einen guten Überblick über das gesamte Unternehmen bekomme.

Haben Sie schon Pläne, was Sie nach Ihrem Studium machen möchten?

Durch meine Zeit als Werkstudentin bei Koehler habe ich ein Jobangebot erhalten. Zunächst einmal möchte ich Berufserfahrung sammeln, um für mich herauszufinden, welche Bereiche und Aufgaben zu mir passen. Gerade, weil der Praxisbezug während des Studiums nicht im Vordergrund steht, ist mir diese Zeit besonders wichtig. Eventuell steht in eineinhalb Jahren dann noch ein Master auch in Richtung Wirtschaftsingenieurwesen an.

Wo sehen Sie Ihre Zukunft? Oder, etwas provokativer: In Zeiten der Digitalisierung sagen manche Menschen, man bräuchte immer weniger „Manpower“. Machen Sie sich keine Sorgen darum, dass Sie etwas studieren, was in zehn Jahren vielleicht gar nicht mehr gebraucht wird?

Nein, darüber mache ich mir absolut keine Sorgen. Als Wirtschaftsingenieur ist man sozusagen ein „Allrounder“ und kann in jedem Bereich eingesetzt werden. Wenn man den Medien aktuell Glauben schenken darf, werden aktuell überall Wirtschaftsingenieure gebraucht und es wird händeringend nach ihnen gesucht.

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