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Standort Greiz

Vorbereitungen für Baubeginn der Kraftwerkumstellung

28.01.2022

Investition in nachhaltigen Brennstoff von 6,5 Millionen Euro am Standort in Greiz. Beginn der vorbereitenden Maßnahmen für die Bauarbeiten. Inbetriebnahme der Erweiterung Ende 2022 geplant.

Vorbereitungen für Baubeginn der Kraftwerkumstellung

Koehler Paper stellt sein Kraftwerk am Produktionsstandort in Greiz von Braunkohlestaub auf den Brennstoff Holzfeinfraktion um. Den Experten der Koehler Renewable Energy, die auch zur Koehler-Gruppe gehören, ist es gelungen, ein innovatives Verfahren zu entwickeln, bei dem ein Biomassesortiment als Brennstoff in dem vorhandenen Kohlekraftwerk genutzt wird, das bisher so noch nicht zum Einsatz kommt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2022 geplant, jetzt wurden vorbereitende Maßnahmen für den Baubeginn in Greiz getroffen.

Die Umstellung ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Koehler, denn das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu produzieren, als für die Papierproduktion benötigt wird. Udo Hollbach, Geschäftsführer des Koehler Paper Standortes in Greiz, ist begeistert: „Durch die Umstellung von Braunkohle auf Holzfeinfraktion sparen wir am Standort Greiz mehr als 24.000 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr ein.“ Mit der Investition in Höhe von 6,5 Millionen Euro in die Kraftwerkumstellung unterstreicht das Unternehmen wieder einmal, dass die nachhaltige Ausrichtung nicht bei nachhaltigen Produkten endet. „Wir freuen uns, die Baumaßnahme jetzt durch die Vorarbeiten anstoßen zu können“, so Hollbach weiter.

Baumaßnahmen und geplante Fertigstellung

Um den neuen Brennstoff im vorhandenen Heizkraftwerk nutzen zu können, müssen bauliche und anlagentechnische Maßnahmen erfolgen und zusätzliche Silos angeschafft werden. Aktuell laufen die vorbereitenden Maßnahmen wie die Einrichtung der Baustelle sowie die Errichtung der Baustellenstraße für die geplanten Bauarbeiten am Standort Greiz auf Hochtouren. In den weiteren Schritten wird ein Hangabtrag inklusive Felsabtrag erfolgen, um mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Es ist geplant, die baulichen Änderungen am Kraftwerk bis Ende des Jahres fertigzustellen.

Deutliche Verringerung von CO₂‐ und schwefelhaltigen Emissionen

Für den Prozess der Papierverarbeitung und -trocknung sind große Mengen an Energie notwendig, weshalb man sich entschloss im Jahr 2010 ein eigenes Kraftwerk am Standort Greiz zu bauen. Dieses hat eine Feuerungswärmeleistung von 16,7 MW und erzeugt je nach Bedarf bis zu 19 Tonnen Dampf sowie Strom zur Versorgung der Produktion. Als Brennstoff wird bislang Braunkohlestaub verwendet, dies wird sich aber durch die Umstellung bis zum Jahresende ändern. Als neuer Brennstoff wird eine abgesiebte Holzfeinfraktion aus der Holzverarbeitung und Holzaufbereitung verwendet. Im Vergleich zu Braunkohlestaub entstehen zusätzlich zum reduzierten CO₂-Ausstoß deutlich weniger Schwefelemissionen.

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