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Standort Greiz

Thüringens Staatssekretär für Wirtschaft Suckert zu Besuch bei Koehler Paper in Greiz

27.08.2025

Mario Suckert, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirt-schaft und Ländlichen Raum, hat Koehler Paper am Standort in Greiz besucht. Im Fokus der Gespräche, standen unter anderem die lokalen, aber auch überregionalen Herausforderungen zur Fachkräftegewinnung, die Klimastrategie des Unternehmens sowie die Hürden bei lokalen Windkraftprojekten in Thüringen.

Thüringens Staatssekretär für Wirtschaft Suckert zu Besuch bei Koehler Paper in Greiz

Austausch zur Attraktivität des Standorts für qualifizierte Fachkräfte

Angesichts der demografischen Entwicklung ist die Sicherung des Fachkräftebedarfs eine der großen Her-ausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Bereits heute fehlen in zahlreichen Branchen, darunter auch der Papierindustrie, Fachkräfte. Um die Lücke zu verringern, braucht es die Unterstützung aus der Politik. Bei der Koehler-Gruppe zu arbeiten heißt, Teil einer nachhaltigen Unternehmensstrategie zu sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten die Zukunft aktiv mit – in der nachhaltigen Papier- und Energieproduktion genauso wie in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft. Durch eine berufliche Ausbildung eröffnen sich Berufseinsteigern gute Voraussetzungen für den Übergang ins Arbeitsleben. „Jungen Menschen bietet Koehler Paper am Standort Greiz eine praxisnahe und hochwertige berufliche Qualifikation mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten,“ so Udo Hollbach, Geschäftsführer am Koehler Paper Standort Greiz im Gespräch mit Staatssekretär Suckert.

Dialog zwischen Politik und Wirtschaft zu Energie und Klimastrategie

Im gemeinsamen Gespräch war man sich einig, dass für die Sicherung des Industriestandorts Deutschland wettbewerbsfähige Energiekosten notwendig sind. Udo Hollbach machte deutlich, dass der Strompreis ein signifikanter Hebel sei, um die Situation der Industrie in Deutschland spürbar zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern. Die Unternehmensleitung formulierte konkreten Handlungsbedarf seitens der Politik: „Als Unternehmen benötigen wir Planungssicherheit. Was die von der Politik geforderte Eigenversorgung der Industrie mit grünem Strom angeht, stehen wir in Greiz aktuell vor großen Herausforderungen.“

„Wir begrüßen, dass Koehler Paper am Standort Greiz weiter wachsen will und dazu seine eigene, unab-hängige und klimafreundliche Energieversorgung ausbaut“, sagte Suckert. Die vom Bund beschlossene Entlastung bei den Energiekosten sei ein erster wichtiger Schritt gewesen, um die Attraktivität des Industriestandorts Deutschland insgesamt zu verbessern. Die Landesregierung halte aber weitere Entlastungsschritte für notwendig, etwa bei den Strompreisen, und dränge auf einen Ausbau steuerbarer Kraftwerkskapazitäten, damit die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleibe. Die Umstellung des Kraftwerks am Koehler Standort in Thüringen auf Holzfeinfraktion spart jährlich mehr als 24.000 Tonnen CO₂ ein und ist ein weiterer Schritt, um die Ziele der Klimastrategie der Koehler-Gruppe zu erreichen.

Hürden bei lokalen Windkraftprojekten in Thüringen

Die Koehler-Gruppe befasst sich seit einiger Zeit mit Windkraftprojekten im direkten Umfeld des Greizer Standortes in Thüringen. Gerade bei der Ausweisung möglicher Flächen für weitere Windkraftanlagen sowie bei der Genehmigung dieser steht der Koehler Paper Standort in Greiz vor Hürden. Die Erzeugung von lokalem Grünstrom ist essenziell für eine langfristige Standortsicherung. Denn als Familienunternehmen denkt die Gruppe immer langfristig und nicht in Quartalen.

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