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Story

Let's roll, Baby!

#Flexible Verpackungspapiere

Klein, rund, rot – nur wenige Snacks sind so unverkennbar wie der Mini Babybel. Der mit Wachs umhüllte Käse in Portionsgröße ist überall bequem zu genießen. Doch Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten mehr als guten Geschmack und Komfort – Recyclingfähigkeit spielt eine große Rolle. Hier kommt Koehler Paper ins Spiel.

Dass der Mini-Babybel Kultcharakter hat, liegt nicht nur an der Qualität des Produkts, sondern auch an der ikonischen Verpackung. Kinder ­öffnen die markante rote Wachshülle wie eine Schatzkiste. Fragt man Victor Desmonts, ­Packaging Development Manager Babybel, nach seiner Mission, kommt die Antwort prompt: „Ich möchte schöne Verpackungen entwickeln, die robust genug sind, um das Produkt von der Herstellung bis in den Kühlschrank des Verbrauchers zu schützen.” 

Immer wichtiger wird das Thema Recyclingfähigkeit: Bis 2030 will Bel vollständig auf recycel­bare Verpackungen umstellen: „Wir forschen beispielsweise an einer verbesserten Wachsformel und möchten generell Kunststoffe so weit wie möglich eliminieren.” Das gilt auch für ein neues Produkt: Babybel 2 Go.

49%

der Erwachsenen essen mehr als einen Babybel auf einmal.

„Innovationskraft ist von entscheidender Bedeutung. Wir müssen leistungsstarke Papiere entwickeln, die mit Folien vergleichbar sind.“

Bettina Bastien
Brand Owner Manager / Business Development Flexible Packaging Paper bei Koehler Paper
Bettina Bastien, Brand Owner Manager / Business Development Flexible Packaging Paper bei Koehler Paper

Papier statt Kunststoff

Der Snack steckt in einem Flowpack, den man von Schokoriegeln kennt, und enthält zwei Mini Babybel. Erhältlich ist er in Teilen Europas, in ­Kanada und den USA, wobei die Bel-Gruppe ihre Marktanteile vor allem in den USA ausbauen möchte. Während im Mutterland Frankreich, aber auch in Deutschland, vor allem Kinder die kleinen Käselaibe essen, sind in den USA eher Erwachsene die Zielgruppe. So bekommt man Babybel 2 Go in erster Linie an Tankstellen, Autobahnraststätten oder in kleinen Eckläden. 

„Wir sind froh, dass wir mit Koehler eine sehr gute Lösung gefunden haben, die in der Umverpackung den Kunststoff durch Papier ersetzt. Und nicht nur das: Dank des stabilen und formbeständigen Papiers konnten wir zusätzlich noch die innere Kartonage einsparen, das Image verbessern und mehr Emotionen bewirken. Das mindert die Kosten und die Umweltbelastung”, sagt Desmonts. Die Lösung, die er meint, ist Koehler NexPlus® Seal Pure, ein von Koehler Paper entwickeltes Verpackungspapier, das zuverlässig Funktio­nalität mit verbesserter Nachhaltigkeit verbindet.

„Koehler hat uns von den Testläufen über die Produktion bis zur ­Kommunikation ­unheimlich gut unterstützt.“

Victor Desmonts
Packaging Development Manager Babybel
Victor Desmonts, Packaging Development Manager Babybel

Hohe Anforderungen

Bei der Umstellung waren Bel vor allem drei Aspekte wichtig:

  1. Das heißsiegelfähige Verpackungspapier muss auf den bestehenden Verpackungs­anlagen in jedem Werk reibungslos undmit der gleichen Geschwindigkeit wie Folie verarbeitet werden können – und das bei niedrigen Siegel­temperaturen.
  2. Das Papier muss eine hohe Knick-Bruch-Beständigkeit haben, mit optimalem Flächengewicht und hohen Siegeleigenschaften.
  3. Es muss ein geschmeidiges Papier mit einer sehr glatten Oberfläche sein, die sich gut bedrucken lässt, um die Marke ansprechend darzustellen.
Dank Koehler NexPlus® Seal Pure bekommt Mini Babybel 2 Go eine Mono-Papierverpackung.
Dank Koehler NexPlus® Seal Pure bekommt Mini Babybel 2 Go eine Mono-Papierverpackung.

Und natürlich muss das neue Material sämtliche Anforderungen erfüllen, die für Lebensmittel­verpackungen gelten. So wird zu 100 Prozent Frischfaserzellstoff eingesetzt und ist recy­celbar gemäß ­Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR). „Die Vorschriften zur Recyclingfähigkeit sind in den USA anders festgelegt als in Europa“, erklärt Bettina Bastien, Brand Owner Manager / Business Development Flexible Packaging Paper bei Koehler Paper. Umso mehr freuen wir uns, dass unser hochwertiges Papier Koehler NexPlus® Seal den Recyclingvorschriften beider Kontinente entspricht. Aufgrund der verschiedenen Prozesse ist es eine Herausforderung, in Europa und den USA die gleichen Recyclingzertifikate zu erhalten.

Begeisterung für Innovation

Diese Prozesse erfolgreich abzuschließen, so wie es Bel und Koehler geschafft haben, ist für ­Desmonts auch eine Investition in die Zukunft: „Mittlerweile sind viele Plastikverpackungen ­recycelbar. Aber: Kunststoff wird aus fossilem Erdöl ­hergestellt. Papier dagegen aus nach­haltiger Forstwirtschaft, also aus nachwachsenden Rohstoffen. Ich glaube, dass Verbraucherinnen und Verbraucher – obwohl es nicht leicht ist, die eigenen Gewohnheiten zu ändern – Papierver­packungen mehr und mehr bevorzugen werden. Diese Entwicklung wollen wir unterstützen.“

Desmonts zufolge zeichnet diese Begeisterung für Transformation und Innovation Bel seit der Gründung aus. So hat das Unternehmen nicht nur den wachsumhüllten Käse im Kleinformat ­erfunden, sondern auch die in Aluminium verpackten Käseecken. Diesen Erfindergeist hat auch die Koehler-Gruppe: „Innovationskraft ist heutzutage von entscheidender Bedeutung. Hersteller von flexiblen Papierverpackungen mit innovativen Barrierefunktionen stehen aufgrund von neuen EU-Vorschriften unter großem Zeit- und Leistungsdruck“, sagt Bastien.

Vom Snack zur Ikone

Vom Snack zur Ikone

Papiere der Zukunft

„Wir müssen leistungsstarke Papiere entwickeln, die mit Folien vergleichbar sind. Sie müssen
sehr dünn sein, mit hoher Geschwindigkeit auf der Maschine laufen und top Barrierewerte ­erreichen – nicht nur in Europa, sondern auch in Lateinamerika oder Asien, wo tropische Bedingungen herrschen. Und wir müssen noch umweltfreundlicher werden, etwa durch Barriereschichten aus natürlichen Komponenten.“ 

Noch ist das eine Vision – bis 2030 soll sie Realität werden.

+ 2 Mrd.

Portionen werden jährlich weltweit verzehrt.

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