Papierfabrik Koehler eröffnet Infopfad am Weidenbach

02.11.2017

Seit 20 Jahren hegt und pflegt die Papierfabrik Koehler die Bachpatenschaft für einen Teilabschnitt des Weidenbach/Stangenbach. In diesen Jahren ist einiges passiert. Das Gewässer war 1994 von einem Fischsterben durch eine bis heute nicht aufgeklärte Schadstoffeinleitung betroffen. Viele Jahre vergingen, bis sich der Bach wieder regenerierte. Dabei hat das Gelände ein großes ökologisches Potential als Heimat der streng geschützten Bachmuschel und als mögliches Brutgebiet für den Eisvogel. Umweltschutz wird bei Koehler schon immer groß geschrieben. Beweggrund für die Patenschaft war vor allem die regionale Verantwortung der Natur gegenüber und auch die Sensibilisierung der Auszubildenden und Mitarbeiter, was Umweltschutz und umweltschonende Arbeitsweise betrifft. Über 100 Mitarbeiter haben in mehr als 1.750 Arbeitsstunden einen aktiven Beitrag für den Umweltschutz geleistet. Dabei wurden unter anderem 450 Sträucher und 40 Bäume gepflanzt. Über 50 von den Koehler-Auszubildenden der Betriebstechnik gebaute Nistkästen wurden aufgehängt, die jährlich überprüft werden. Über das Ergebnis der Belegung wird der örtliche Naturschutzbund informiert. Die Erfolge der geleisteten Arbeit sind sichtbar. So ist der Pflanzenreichtum deutlich größer geworden, die Ausbreitung von Neophyten wurde durch beharrliche Bekämpfung begrenzt und im Weidenbach gibt es wieder deutlich erkennbaren Fischbestand. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass das große Ziel der Wiederansiedlung des Eisvogels erreicht wird. Er wurde schon mehrfach gesichtet.

Um auch die Bevölkerung über das Projekt zu informieren und für den Umweltschutz zu sensibilisieren, wurden für einen Infopfad entlang des Gewässers 14 Informationstafeln in Zusammenarbeit mit der Ausbildungswerkstatt aufgestellt. In einer kleinen Feierstunde wurde dieser kürzlich eröffnet. Mit anwesend war auch der Ur-Pate Karl Harz, der vor 20 Jahren das Projekt ins Leben rief, Klaus Hirschfeld, damaliger Umweltbeauftragter der Stadt Oberkirch, Georg Schäffner, heutiger Umweltbeauftragter sowie Christiane Huber, stellvertretend für die vielen Helfer aus der Koehler-Belegschaft. Oberkirchs Bürgermeister Christoph Lipps zeigte sich sehr erfreut über die Eröffnung des Infopfades und dankte Joachim Uhl, Umweltbeauftragter der Papierfabrik Koehler, und Rolf Peter, Umweltkoordinator bei Koehler, für den geleisteten Einsatz der letzten zwei Jahrzehnte. Dieses Projekt ist keine Selbstverständlichkeit und fordert viel Einsatz, Engagement und auch ehrenamtlichen Beitrag übers normale Maß hinaus.

 

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Die Papierfabrik Koehler engagiert sich bereits seit Jahren mit einer Bachpatenschaft aktiv für den Umweltschutz. zoom
Die Papierfabrik Koehler engagiert sich bereits seit Jahren mit einer Bachpatenschaft aktiv für den Umweltschutz.
 
 
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