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Uni-Papiere


Diese farbigen Papiere werden je nach Einsatzzweck mit Kunstharzen imprägniert und unter Druck und Temperatur mit dem Träger (Holzwerkstoff) verbunden. Die Farbvielfalt umfasst das gesamte Farbspektrum des sichtbaren Lichts mit den Wellenlängen zwischen 380 - 720 nm.

Wie entsteht eine Papierfarbe?

Für die Entwicklung der Rezeptur der Wunschfarbe werden die verschiedensten Vorlagen zur Verfügung gestellt: Papiermuster, Laminatmuster, Lackmuster, eine genormte Farbvorlage, Keramikfliese.

 

Zur Farbnachstellung steht dem Coloristen ein Farbmessgerät mit Computer zur Verfügung. Von der Farbvorlage werden die Remissionswerte ermittelt und in eine Remissionskurve übersetzt. Die Remissionskurve ist die graphische Darstellung der Remissionswerte der einzelnen Wellenlängen im Verhältnis zu rein weißer Substanz. Im Farbcomputer sind die optischen Daten von mehreren tausend Farbrezepturen gespeichert. Der Rechner vergleicht die Remissionskurve der Farbvorlage mit den gespeicherten Remissionskurven und bietet verschiedene Vorschläge an.

 

Auf dieser Farbrezeptur kann der Colorist aufbauen und eine identische Nachstellung der Remissionskurve erzielen, um eine Metamerie auszuschließen. Metamer sind zwei Farben, welche unter einer Beleuchtungsart (Tageslicht) gleich aussehen und unter einer anderen (z.B. Glühlampe) nicht.  

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